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Photo: Frederic Meyer 

Romantische Celloklänge

Doppelter Genuss im Konzert des Orchesters vom See: ein frisches, ansteckendes Sinfonieorchester aus jungen Berufsmusikern und einigen Musikstudenten sowie als Solistin die grossartige Nachwuchskünstlerin Lara Barriga, Violoncello. Das ausdrucksvolle Cellokonzert von Edouard Lalo (1823–1892) wird durch zwei beliebte Werke von Felix Mendelssohn umrahmt. Und natürlich steht wiederum ein Kleinod des Wädenswiler Komponisten Fritz Stüssi (1874–1923), dessen Werke in spätromantischem Stil die Konzertbesucher wiederholt begeisterten, auf dem Programm.

Die Ouvertüre „Ein Sommernachtstraum“, ein Meisterwerk des siebzehnjährigen Mendelssohn, lässt die geheimnisvolle Märchenwelt der Elfen, der tanzenden Rüpel und des verspielten Kobolds Puck aus Shakespeares Theaterstück erahnen. Lalos beliebtestes Werk ist sein Cellokonzert. Es besticht durch Feuer, Eleganz und Einprägsamkeit. In der „Festlichen Ouvertüre“ von Stüssi kommt dessen kompositorische Meisterschaft in ganz eigener Sprache zur Geltung. Sie beeindruckt mit ihrem Ideenreichtum in Melodik, Rhythmik, Satz- und Formtechnik. Den Abschluss bildet Mendelssohns „Italienische Sinfonie“ mit ihrer sprudelnden Frische, ihrer Leichtigkeit und ihrem vorwärtsdrängenden Charakter.

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Medientext (PDF)